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Wer hinter der Kampagne steht, was bisher bekannt ist und wie die Struktur funktionieren soll

Veröffentlicht: · GMT-5 (Colombia) Entwurf

Autor:in: Organisatoren der Kampagne — Vom Website-Team aus dem Projektboard der Organisatoren zusammengestellt

Die vorläufige Einschätzung der Organisatoren berichtet von rund 60 zerstörten und rund 220 beschädigten Häusern in Belalcázar; Todesopfer wurden nicht gemeldet. Die Spendensammlung soll von der Schweiz aus über einen Verein mit Sitz in Basel erfolgen; eine unabhängige kolumbianische Stiftung soll die Mittel vor Ort einsetzen. Beide Organisationen bestehen noch nicht.

Belalcázar, eine Gemeinde mit knapp 11 000 Einwohnerinnen und Einwohnern im Departement Caldas, rund 60 Kilometer von Pereira entfernt, wurde vom Erdbeben des 10. August schwer getroffen. Die vorläufige Schadenserhebung der Organisatoren — noch im Gang und noch nicht unabhängig bestätigt — berichtet von keinen Todesopfern (ob es Verletzte gab, ist unklar), rund 60 zerstörten Häusern und rund 220 beschädigten Häusern.

Die Initiative wird organisiert von Andreas Toro Henao (früher Andreas Möckli), Wirtschaftsjournalist bei der bz – Zeitung für die Region Basel (CH Media), und seinem Ehemann Julio Alonso Toro Henao, der in Kolumbien geboren wurde; sie leben in Basel, Schweiz. Julios Schwester, Manuela Toro Henao, lebt in Belalcázar und leitet seit 2024 das kommunale Gesundheitsamt.

Die Mittel sollen hauptsächlich in der Schweiz über eine eigene GoFundMe-Seite gesammelt werden (noch nicht erstellt — bis zu ihrer Verifizierung ist nirgends ein Spendenlink aktiv). Um die Aktion rechtlich sauber aufzustellen, gründen die Organisatoren einen Schweizer Verein, «United for Belalcázar», mit Sitz in Basel und einem Vorstand von mindestens fünf Mitgliedern. Drei Personen haben bisher zugesagt; gesucht werden zwei bis drei weitere Mitglieder, idealerweise mit Finanz- und Rechtshintergrund.

Für die kolumbianische Seite haben die Organisatoren eine Zusammenarbeit mit dem Internationalen Komitee vom Roten Kreuz geprüft, sich aber dagegen entschieden — aus Sorge, dass die Mittel nicht gezielt für Belalcázar eingesetzt würden. Stattdessen soll eine Wiederaufbaustiftung nach kolumbianischem Recht gegründet werden — bewusst unabhängig von der Gemeinde Belalcázar und ihren Behörden. Gespendete Mittel sollen ausdrücklich nicht in die Gemeindekasse fliessen. Manuela Toro Henao und Andreas Toro Henao werden dem Stiftungsrat angehören; ein weiteres Mitglied könnte hinzukommen.

Die Stiftung soll mit grösstmöglicher Transparenz aufgebaut werden: Spenderinnen und Spender sollen ihre Aktivitäten jederzeit überprüfen können. Diese Website existiert, um dieses Versprechen überprüfbar zu machen — jede Auszahlung, jede Gebühr und jede Entscheidungsregel wird hier veröffentlicht, sobald die Struktur Wirklichkeit wird.

Geldbewegungen in diesem Zeitraum

Es wurde kein Geld gesammelt, empfangen, überwiesen oder ausgegeben. Die GoFundMe-Seite existiert noch nicht.

Belege

Hindernisse und Unsicherheiten

Der Schweizer Verein und die kolumbianische Stiftung sind noch nicht rechtlich gegründet. Der genaue Überweisungsweg nach Kolumbien wird noch geprüft. Die Schadenszahlen sind vorläufig, von den Organisatoren gemeldet und warten auf unabhängige Bestätigung. Zwei bis drei Vorstandsmitglieder für den Verein werden noch gesucht.

Nächster Meilenstein

Gründung des Schweizer Vereins, Erstellung und Verifizierung der GoFundMe-Seite sowie Veröffentlichung des Überweisungsplans, der Budgetregeln und der Angaben zur Stiftung.

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