Belalcázar, Caldas, Colombia · 10. August 2026
Belalcázar braucht Deine Hilfe – Erdbeben in Kolumbien
Am 10. August 2026 erschütterte ein Erdbeben der Magnitude 7,4 Kolumbien. Belalcázar ist eine kleine Stadt in der Kaffeeregion Kolumbiens. Zahlreiche Häuser wurden zerstört oder beschädigt — die Familien brauchen Unterstützung, um ihre Häuser wieder aufzubauen.
Du wirst zu RaiseNow weitergeleitet, um deine Spende abzuschliessen.
Was geschehen ist
Ein Erdbeben der Magnitude 7,4 (Mww) ereignete sich am 10. August 2026 um 07:34 Uhr kolumbianischer Zeit (12:34 UTC). Das vom United States Geological Survey überprüfte Epizentrum lag 5 km südlich von San José del Palmar, Chocó, in 110 km Tiefe.
Auch der kolumbianische Servicio Geológico Colombiano hat das Ereignis registriert.
Quelle: Ereignisseite des United States Geological Survey M 7,4 — 5 km S von San José del Palmar, Kolumbien · United States Geological Survey · 10. August 2026
Quelle: Erdbebeninformationen des SGC · Servicio Geológico Colombiano · 10. August 2026
Die Lage in Belalcázar
Belalcázar liegt rund 50 Kilometer (30 Meilen) Luftlinie vom überprüften Epizentrum des Erdbebens entfernt — gemessen zwischen dem Epizentrum des United States Geological Survey (4,84° N, 76,24° W, 5 km südlich von San José del Palmar, Chocó) und dem Ortszentrum. Der Bruch selbst ereignete sich in rund 110 km Tiefe.
Ausmass der Schäden in Belalcázar
Gemäss der vorläufigen Schadenserhebung gab es in Belalcázar keine Todesopfer und keine Verletzten. Rund 60 Häuser wurden jedoch zerstört und weitere 220 beschädigt. Die Erhebung läuft noch, und die Zahlen können sich ändern, sobald mehr Informationen vorliegen.
Belalcázar liegt gemäss dem offiziellen kommunalen Notfallplan in einer Zone hoher seismischer Gefährdung. Die lokalen Behörden haben zudem bauliche Schwächen an einigen bestehenden Häusern festgestellt, darunter eine nur minimal erdbebensichere Bauweise. Neuere Gebäude sind in der Regel aus widerstandsfähigeren Materialien gebaut. Diese Schwachstellen bestanden schon vor dem Erdbeben vom 10. August und dürfen nicht mit den Schäden durch das Erdbeben selbst verwechselt werden.
Team
Dies ist eine schweizerisch-kolumbianische Familieninitiative. Organisiert wird sie von Basel aus durch Andreas Toro Henao*, Wirtschaftsjournalist, gemeinsam mit seinem Ehemann Julio Alonso Toro Henao, der in Belalcázar, Kolumbien, geboren wurde. Julios Schwester lebt in Belalcázar und leitet seit 2024 das kommunale Gesundheitsamt. Die engen familiären Verbindungen nach Belalcázar schaffen eine direkte Brücke zwischen der Initiative in der Schweiz und der vom Erdbeben betroffenen Gemeinde.
* Andreas Toro Henao wurde als Andreas Möckli geboren und publiziert in seiner journalistischen Arbeit weiterhin unter dem Namen Andreas Möckli.
- Andreas Toro Henao ist Schweizer Journalist und Wirtschaftsredaktor in Basel. Er verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung im Journalismus, darunter leitende redaktionelle Funktionen beim Tages-Anzeiger und bei CH Media, und ist heute Chief of Staff der bz – Zeitung für die Region Basel. Er hat Betriebswirtschaft studiert und bringt beruflichen Hintergrund aus dem Bank- und Finanzwesen mit.
- Julio Alonso Toro Henao wurde in Belalcázar, Kolumbien, geboren und lebt heute in Basel, Schweiz. Er ist der Bruder von Manuela Toro Henao und der Ehemann von Andreas Toro Henao und verbindet das Projekt direkt mit Belalcázar und der Schweiz. Seine engen familiären Bindungen an den Ort und seine persönliche Kenntnis der lokalen Gemeinschaft sind zentral für Rebuild Belalcázar.
- Manuela Fernanda Toro Henao wurde in Belalcázar, Kolumbien, geboren, wo sie heute lebt und arbeitet. Sie ist Fachfrau für öffentliche Gesundheit und leitet das Gesundheitsamt der Gemeinde Belalcázar. Sie hat einen Master in Epidemiologie. Vor ihrer Tätigkeit bei der Gemeinde arbeitete sie in der Gesundheitsüberwachung des Departements Caldas.
Der Schweizer Verein — United for Belalcázar
United for Belalcázar ist ein gemeinnütziger Verein mit Sitz in Basel, Schweiz. Er wurde am 13. August 2026 nach Schweizer Recht formell gegründet und bildet den rechtlichen und organisatorischen Rahmen von Rebuild Belalcázar.
Der Verein ist verantwortlich für die Mittelbeschaffung in der Schweiz sowie für die Finanzaufsicht und Berichterstattung. Er stellt sicher, dass die gespendeten Mittel zweckgemäss verwendet werden. Andreas Toro Henao ist Präsident, Julio Alonso Toro Henao ist Vizepräsident.
Hans-Peter Speringer, Basel, amtet als unabhängiger Revisor des Vereins. Er verfügt über langjährige Erfahrung in der Führung und Aufsicht von Unternehmen sowie gemeinnützigen Organisationen. Er war unter anderem Präsident der Stiftung insieme Baselland, die sich für Menschen mit einer geistigen Behinderung einsetzt.
Der Vorstand wird derzeit um weitere Mitglieder erweitert, die relevante fachliche Expertise und Netzwerke einbringen können.
Spenden
Alle Spenden über RaiseNow sind sehr willkommen und unterstützen den Wiederaufbau in Belalcázar.
Zurzeit sind Spenden nur über TWINT und PayPal möglich. Zahlungen mit Kredit- oder Debitkarte sind vorübergehend nicht verfügbar, da die Eintragung des Schweizer Vereins United for Belalcázar im Handelsregister noch aussteht.
Für grössere Spenden oder institutionelle Beiträge kontaktieren Sie uns bitte direkt (andreas@torohenao.org). Unser Vereinskonto wird bei der Raiffeisenbank Basel geführt. Gerne senden wir Ihnen die IBAN und alle weiteren Angaben für eine sichere Überweisung.
Steuerbefreiung
United for Belalcázar ist ein gemeinnütziger Verein mit Sitz in Basel. Das Gesuch um Steuerbefreiung wegen Gemeinnützigkeit beim Kanton Basel-Stadt ist vorbereitet und wird in Kürze eingereicht. Bis zum Entscheid der zuständigen Steuerbehörden verfügt der Verein noch nicht über den Status der Steuerbefreiung.
So verwalten wir deine Spende
Rebuild Belalcázar wird getragen vom Verein United for Belalcázar, einem gemeinnützigen Verein mit Sitz in Basel, Schweiz. Der Verein ist formell gegründet und verantwortlich für die Mittelbeschaffung, die finanzielle Aufsicht und dafür, dass Spenden ihrem vorgesehenen Zweck entsprechend verwendet werden.
Mittel für den Wiederaufbau werden ausschliesslich an eine geeignete und sorgfältig geprüfte Partnerorganisation in Kolumbien überwiesen. Die lokale Struktur wird derzeit aufgebaut und wird unabhängig von der Gemeinde Belalcázar und ihren Behörden arbeiten.
Gespendete Mittel werden nicht an die Gemeinde Belalcázar, ihre Behörden oder andere staatliche Stellen überwiesen. Die Mittel werden unabhängig verwaltet und ausschliesslich für klar definierte und dokumentierte Wiederaufbau- und Hilfsmassnahmen zugunsten der vom Erdbeben betroffenen Menschen eingesetzt.
Unser Leitprinzip lautet: klare Führung, geteilte Kontrolle. Die Schweizer Organisation wird von Andreas Toro Henao geführt, die lokale Umsetzung in Kolumbien wird Manuela Toro Henao leiten. Wichtige Finanz-, Projekt- und Beschaffungsentscheidungen werden nicht von einer einzelnen Person getroffen.
Alle Überweisungen nach Kolumbien unterliegen klaren schriftlichen Vereinbarungen, einer dokumentierten Mittelverwendung und einer angemessenen Aufsicht. Unser Ziel ist einfach: sicherzustellen, dass das für Belalcázar gesammelte Geld transparent und wirksam für die Menschen von Belalcázar eingesetzt wird.
Wem wir helfen
Unsere Unterstützung richtet sich an Menschen in Belalcázar und Umgebung, deren Wohnraum oder Lebensgrundlagen durch das Erdbeben zerstört oder schwer beschädigt wurden. Wer Unterstützung erhält, wird nach klaren, transparenten und dokumentierten Kriterien bestimmt. Persönliche Beziehungen, öffentliche Bekanntheit oder politische Verbindungen haben auf diese Entscheide keinen Einfluss.
Die konkreten Kriterien werden gemeinsam mit unseren lokalen Partnern festgelegt, sobald das gesamte Ausmass der Schäden und die Unterstützung durch die kolumbianischen Behörden und andere Organisationen bekannt sind. Unser Ziel ist es, die Mittel gezielt dort einzusetzen, wo die Hilfe am dringendsten benötigt wird, und Doppelspurigkeiten mit bereits zugesagter oder geleisteter Unterstützung zu vermeiden.
Fotos aus Belalcázar
In den Medien
Unabhängige Berichterstattung über das Erdbeben in internationalen Medien. Diese Links führen zu den Originalquellen; diese Website übernimmt keine Inhalte und lädt keine Ressourcen von Drittanbietern.
-
“Erdbeben in Kolumbien: Zahl der Toten steigt auf rund 240”
Schweizer Erklärstück mit den wichtigsten Antworten zum Beben, zu den betroffenen Regionen und den eingestürzten Gebäuden.
-
“«Das Wichtigste ist das Leben»: Familie filmt dramatische Flucht aus Haus”
Bericht vom dritten Tag über die Flucht einer Familie in Pereira, Bergungen in Cali und Pereira und den Stand der Hilfsarbeiten.
-
“«Die Menschen sind verzweifelt und fürchten sich vor Nachbeben»”
Bericht des Schweizer Radio und Fernsehens mit dem Chef des Schweizerischen Korps für humanitäre Hilfe zur Lage im Erdbebengebiet.
-
“Images From Colombia, Battered by Quakes”
Fotoreportage vom Tag des Ereignisses über das Erdbeben und seine unmittelbaren Folgen.
-
“Rescuers unable to reach Colombia earthquake epicenter as more than 200 dead”
Live-Berichterstattung vom zweiten Tag über die Rettungsarbeiten und die Zugangsschwierigkeiten im Epizentralgebiet.
-
“Earthquake response strains Colombia’s new government and rescuers”
Bericht vom dritten Tag über die nationale Katastrophenhilfe und die Belastung der Rettungskapazitäten.
-
“At least 111 dead as 7.4-magnitude earthquake strikes Colombia”
Darstellung vom Tag des Ereignisses über das Erdbeben und die Ausrufung des nationalen Notstands.
-
“Magnitude 7.4 quake rocks western Colombia”
Agenturbericht vom ersten Tag, der schwere Schäden in Kolumbien dokumentiert, darunter in Pereira und Manizales, und Caldas unter den betroffenen Departementen nennt.
Schlagzeilen werden wörtlich in ihrer Originalsprache zitiert und verlinken auf das jeweilige Medium. Opfer- und Schadenszahlen änderten sich in den ersten Tagen rasch: Beachte das Datum jedes Artikels.